Startseite

PatientenschutztelefonKostenfreie Beratung

Patientenschutztelefon

Patientenschutztelefon

Dortmund: 0231 7380730
Berlin: 030 28444840
München: 089 2020810

Pressemeldungen 2011

16.05.2011

Patientenschutzorganisation kämpft für die Rechte von pflegebedürftigen Versicherten nach Insolvenz der City BKK - Patientenschützer fordern Minister Bahr auf, Druck auf den GKV-Spitzenverband auszuüben


Patientenschutzorganisation kämpft für die Rechte von pflegebedürftigen Versicherten nach Insolvenz der City BKK - Patientenschützer fordern Minister Bahr auf, Druck auf den GKV-Spitzenverband auszuüben

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Berlin. „Pflegebedürftigen Menschen hilft es nicht, wenn man ihnen bei der Schließung ihrer Krankenkasse oder der Ablehnung einer anderen Kasse Ratschläge oder Musterbriefe an die Hand gibt: Sie brauchen tatkräftige Unterstützung. Als Patientenschützer der Schwerstkranken haben wir uns heute entschieden, an der Seite der Pflegebedürftigen zu sein, die Schwierigkeiten beim Wechsel der Krankenkasse haben," teilt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, heute in Berlin mit. Versicherte der maroden City BKK, die eine Einstufung in der Pflegekasse haben und die von einer anderen Krankenkasse abgelehnt wurden, können sich ab sofort bei der Patientenschutzorganisation melden. Unter der Rufnummer 030 - 2 84 44 84 - 2 stehen den Betroffenen bundesweit Patientenschützer zur Seite, die den Fällen im einzelnen nachgehen werden, um den Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen. „Unser Versprechen ist: Liegt eine Vollmacht des Betroffenen vor, wird die Patientenschutzorganisation innerhalb von 48 Stunden aktiv," erklärt Brysch.

Minister Bahr muss Heft des Handeln in die Hand nehmen

„Es kann nicht sein, dass pflegebedürftige Versicherte bei der Schließung ihrer Krankenkasse oder der Ablehnung einer anderen Krankenkasse von der Politik im Stich gelassen werden. Es reicht nicht aus, die Telefonnummer des Bundesversicherungsamtes großzügig zu veröffentlichen. Eine Verwaltung wird die drängenden Probleme der betroffenen pflegebedürftigen Menschen nicht lösen," so Brysch weiter. „Gesundheitsminister Bahr ist jetzt gefordert, das Heft des Handeln in die Hand zu nehmen und noch in dieser Woche die GKV-Spitzenverbände in einem Spitzengespräch in die Pflicht zu nehmen." Brysch verwies darauf, dass schnelles Handeln notwendig sei, da noch weitere Krankenkassen vor dem Aus stünden.

Hintergrund

Die gemeinnützige und unabhängige Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist die Sprecherin der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55.000 Mitgliedern und Förderern und unterhält das bundesweit einzigartige Patientenschutztelefon sowie die Schiedsstelle Patientenverfügung.


Wir sind für Sie da!

Geschäftsstelle Dortmund: Tel. 0231 7 38 07 30
Informationsbüro Berlin: Tel. 030 28 44 48 40
Informationsbüro München: Tel. 089 2 02 08 10

www.stiftung-patientenschutz.de
info@stiftung-patientenschutz.de