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Pressemeldungen 2012

24.08.2012

Krankenhausstatistik macht Verschiebepraxis deutlich


Krankenhausstatistik macht Verschiebepraxis deutlich

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: admin

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden erklärt der Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch:

Wiesbaden. „Es stimmt nicht, dass immer mehr Patienten in deutschen Krankenhäusern behandelt werden. Es sind nicht mehr Patienten, sondern immer mehr Behandlungen pro Patient. Insbesondere bei Schwerstkranken und Pflegebedürftigen nehmen die Drehtüreffekte in den letzten zwei Lebensjahren exorbitant zu. Zwischen Pflegeheim, Krankenhaus und daheim werden die Patienten bis zu fünf Mal hin und her geschoben. Mit der Einführung der Fallpauschalen haben sich die Krankenhäuser darauf eingestellt, mit ein und demselben Patienten gutes Geld zu verdienen. Tatsache ist jedoch, dass der Patient davon kaum etwas hat, da die Ganzheitlichkeit verloren gegangen ist.

Gerade alte Menschen leiden unter vielen Krankheiten, die nur ganzheitlich gelindert werden können. Als Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Pflegebedürftigen erleben wir am Patientenschutztelefon in den vergangenen Jahren genau dieses Problem. Hier geht es nicht um patientengerechte Behandlung, sondern um Geldmacherei. Deshalb müssen die Fakten des Drehtüreffekts öffentlich gemacht werden. Die Verschiebepraxis zulasten der Patienten und Versicherten muss ein Ende haben.“

Hintergrund

Die gemeinnützige Patientenschutzorganisation ist die Sprecherin der schwerstkranken, schwerstpflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Zur Wahrung der Unabhängigkeit verzichtet sie auf Gelder der Leistungserbringer, Krankenkassen und der öffentlichen Hand. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen ihrer 55.000 Mitglieder und Förderer. Mit dem Patientenschutztelefon bietet sie Hilfesuchenden und Betroffenen praktische Unterstützung bei Fragen rund um das Pflegerecht, Pflegeeinstufungen und Pflegemissstände. Ebenso hilft sie bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Palliative Care und Sterbebegleitung, bietet Beratungen und Umsetzung von Patientenverfügungen sowie Hilfe beim Krankenkassenwechsel an.


Wir sind für Sie da!

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