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Pressemeldungen 2010

23.02.2010

Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung: Rösler muss Pflege-TÜV retten und K.o.-Kriterien einführen / 100 Millionen Euro teures Prüfsystem muss von praktischem Nutzen sein


Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung: Rösler muss Pflege-TÜV retten und K.o.-Kriterien einführen / 100 Millionen Euro teures Prüfsystem muss von praktischem Nutzen sein

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Berlin. „Gesundheitsminister Rösler darf nicht länger zusehen, wie der Pflege-TÜV auseinander genommen wird. Jetzt weiter Zeit zu verlieren wäre fatal: Es gilt, das Prüfsystem durch entschlossenes Handeln zu retten“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, anlässlich der schärfer werdenden Kritik am Pflege-TÜV. Denn der Grundgedanke, durch ein verständliches Notensystem Transparenz in der Pflege zu schaffen, sei gut und wichtig. Die Menschen bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst oder einem guten Heim zu unterstützen, sei durchaus sinnvoll.

„So wie der Pflege-TÜV allerdings momentan ausgestaltet ist, wird er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Dank zahlreicher Kuschelkriterien produziert er Traumnoten am Fließband“, erklärt Brysch. „Es darf nicht sein, dass eklatante Pflegemängel dadurch ausgeglichen werden können, dass zu Ostern etwa ein Strauch hübsch geschmückt wird. Es müssen K.o.-Kriterien her: Wenn etwa in einem Pflegeheim keine Maßnahmen zum Schutz vor schmerzhaften Druckgeschwüren ergriffen werden, dann darf das Heim keine gute Gesamtnote mehr erzielen können. In der Schule kann eine Sechs in Mathe auch nicht durch eine Eins in Singen ausgeglichen werden. Von einem Prüfsystem, das die Versicherten Jahr für Jahr 100 Millionen Euro kostet, müssen die Menschen mehr erwarten können als einen TÜV, der die wahren Verhältnisse eher verschleiert als aufklärt.“

Hintergrund

Die gemeinnützige und unabhängige Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist die Sprecherin der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55.000 Mitgliedern und Förderern und unterhält das bundesweit einzigartige Patientenschutztelefon sowie die Schiedsstelle Patientenverfügung.


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