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Pressemeldungen 2010

25.01.2010

Verbraucherschutz: Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz warnt vor Vorsorgevollmachten aus dem Internet / Auch Formulare des Bundesjustizministeriums bieten bei Finanzfragen keine Sicherheit


Verbraucherschutz: Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz warnt vor Vorsorgevollmachten aus dem Internet / Auch Formulare des Bundesjustizministeriums bieten bei Finanzfragen keine Sicherheit

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Dortmund. Die annähernd neun Millionen Besitzer einer Vorsorgevollmacht sind aufgerufen, ihre Dokumente zu überprüfen. Wer für den Fall vorsorgen will, dass er beispielsweise durch Krankheit oder einen schweren Unfall nicht mehr in der Lage ist, seine Bankgeschäfte selbst zu tätigen, sollte sich nicht auf Vordruckformulare aus dem Internet verlassen. „Selbst die Ausfüllblätter, die das Bundesjustizministerium zur Verfügung stellt, bieten keinerlei Sicherheit“, warnt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch. „An unserem Patientenschutztelefon bekommen wir immer wieder mit, dass Banken diese Konto-Vollmachten im Ernstfall nicht akzeptieren und ihre Echtheit anzweifeln.“

Grundsätzlich sollte man sich deshalb bei jeder einzelnen Bank, bei der man Konten unterhält, persönlich über Vollmachten informieren, rät Brysch: „In aller Regel hat jede Bank eigene Formulare und besteht, um Missbrauch auszuschließen, darauf, dass die Vollmachten in der Bank selbst vor Zeugen unterschrieben werden. Nur wer das berücksichtigt, geht auf Nummer sicher. Hat jemand drei Konten bei drei unterschiedlichen Banken, muss er zu allen drei Banken gehen und sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.“

Allerdings ist auch bei den Dokumenten, die die Bank anbietet Vorsicht geboten: Die Vollmachten sollten die Einschränkung enthalten, dass sie erst gültig werden, falls man „sich nicht mehr selbst äußern können und einwilligungsunfähig sein sollte“. Fehlt ein solcher Passus, sollte er individuell nachgetragen werden. Denn ansonsten gilt die Vollmacht bereits sofort ab der Unterzeichnung. Wer Fragen zum Thema hat, kann sich am Patientenschutztelefon der Deutschen Hospiz Stiftung (02 31 / 7 38 07 – 30) beraten lassen. Für ihre Hilfe verlangt die Patientenschutzorganisation keinerlei Gebühren.

Hintergrund

Die gemeinnützige und unabhängige Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist die Sprecherin der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55.000 Mitgliedern und Förderern und unterhält das bundesweit einzigartige Hospiz- und Patientenschutztelefon sowie die Schiedsstelle Patientenverfügung.


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