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Pressemeldungen 2007

20.06.2007

Deutsche Hospiz Stiftung: Jahresabschluss 2006 spiegelt großen Hilfebedarf der Menschen bei Pflege, Sterbebegleitung und Patientenschutz wider


Deutsche Hospiz Stiftung: Jahresabschluss 2006 spiegelt großen Hilfebedarf der Menschen bei Pflege, Sterbebegleitung und Patientenschutz wider

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Rund 1,4 Millionen Euro für den Patientenschutz von Schwerstkranken und Sterbenden

Dortmund. Mit rund 1,4 Millionen Euro hat die Deutsche Hospiz Stiftung im vergangenen Jahr den Patientenschutz für Schwerstkranke und Sterbende unterstützt. Das geht aus dem am Mittwoch in Dortmund vorgelegten Jahresabschluss 2006 der Patientenschutzorganisation hervor. „Damit konnten wir im Vergleich zum Vorjahr rund 8 Prozent mehr für die Belange der Schwächsten unserer Gesellschaft ausgeben“, erklärt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Die Mittel gehen allein aus Spenden und Eigenmitteln hervor. Die Deutsche Hospiz Stiftung erhält keine öffentlichen Zuwendungen und Krankenkassenbeiträge.

Insbesondere im Bereich des Schmerz- und Hospiztelefons hat die Stiftung ihre Ausgaben gesteigert: Rund 19.300 Menschen stand die Patientenschutzorganisation zur Seite. Aus diesen Gesprächen ergaben sich rund 6.200 Patientenberatungen. Für diesen Bereich gab sie insgesamt rund 365.000 Euro aus. Im Vergleich zu 2005 sind das 71.000 Euro mehr. „Das spiegelt vor allem wider, wie groß die Unsicherheit und der Hilfebedarf der Menschen beim Thema Patientenverfügung, Pflege, Sterbebegleitung und Patientenschutz ist“, erläutert Brysch. Das verdeutlichen auch die Zahlen zur Homepage der Stiftung: Rund 66.000 Besucher (2005: 31.000) verschafften sich unter www.hospize.de einen ersten Überblick zu diesen Themen.

Das Geld wurde in weiteren, folgenden Bereichen eingesetzt: Mit rund 471.000 Euro (2005: 424.000 Euro) entfiel der größte Teil der Spenden auf die Beratung und Förderung von Hospizdiensten. Finanzielle Hilfe leistete die Stiftung bei 47 Hospizdiensten. Rund 317.000 Euro (2005: 382.000 Euro) wurden für den Informationsauftrag verwendet. Mit 224.000 Euro (2005: 180.000 Euro) lagen die Verwaltungskosten der Stiftung bei nur 16 Prozent. „Unser Dank gilt allen Menschen, die unsere Arbeit unterstützt haben. Es ist auch ihr Verdienst, dass wir uns sowohl für die Interessen der Schwerstkranken und Sterbenden auf politischer Ebene einsetzen als auch einen Service nah am Menschen bieten können“, dankt Brysch.

Hintergrund

Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55.000 Mitgliedern und Förderern. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.


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