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Pressemeldungen 2006

30.10.2006

Deutsche Hospiz Stiftung: Gedenktage als Chance begreifen / Sterben, Tod und Trauer in die Mitte des Lebens rücken


Deutsche Hospiz Stiftung: Gedenktage als Chance begreifen / Sterben, Tod und Trauer in die Mitte des Lebens rücken

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Berlin. Für eine Wieder-Annäherung an die Themen Sterben, Tod und Trauer hat sich der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, ausgesprochen. „Wir sollten das Lebensende nicht länger aus unserem Alltag ausklammern, sondern es als wichtigen Teil des Lebens begreifen.“ Die jetzt im November anstehenden Trauer- und Gedenktage, wie dem morgigen Allerheiligen oder der Volkstrauertag, bieten nicht nur die Chance, an Verstorbene zu erinnern. Vielmehr können diese Tage auch Anlass sein, sich über unseren Umgang mit Wunsch und Wirklichkeit schwerstkranker und sterbender Menschen – und nicht zuletzt über die letzte Phase seines eigene Lebens – bewusst zu werden.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen beim Thema Sterben auseinander

Rund 90 Prozent der Menschen wünschen sich, zuhause zu sterben. Bei rund 80 Prozent von ihnen wird diese Vorstellung nicht Wirklichkeit werden. „Zwar weist der neue Rechtsanspruch auf eine umfassende Sterbebegleitung im Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform den richtigen Weg“, erklärt Brysch. Aber stehen bleiben und sich darauf ausruhen, das dürfen Politik und Gesellschaft nicht. „Hier sind wir alle gefragt: Nur wenn jeder Einzelne sein Recht auf eine umfassende Sterbebegleitung in seinem Umfeld auch tatsächlich einfordert, werden Sterben, Tod und Trauer nicht länger zu den großen Tabus unserer Gesellschaft zählen“, betont Brysch.

Hintergrund

In diesem Jahr erinnert die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung an ihr 10-jähriges Bestehen. Sie ist die Patientenschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende. Die Deutsche Hospiz Stiftung finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser Spenden sammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.


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