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Pressemeldungen 2002

12.06.2002

Uschi Glas unterstützt Plakat-Aktion


Uschi Glas unterstützt Plakat-Aktion "Aktive Lebenshilfe statt Sterbehilfe" - Deutsche Hospiz Stiftung informiert mit Hilfe von Prominenten

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Dortmund. In Deutschland diskutieren viele Menschen über Sterbehilfe - und vergleichen dabei Äpfel mit Birnen. Deshalb verschickt die Deutsche Hospiz Stiftung in diesen Tagen bundesweit 160.000 Plakate "Menschliche Zuwendung statt aktiver Sterbehilfe". Darauf sind die Begriffe aktive, indirekte und passive Sterbehilfe klar, anschaulich und umfassend erläutert. Das Plakat hängt in Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern, Gerichten, Pfarrbüros, Pflegeheimen, Rathäusern und Rechtsanwaltskanzleien. Umfassende Information ist die Voraussetzung dafür, dass Schwerstkranke die Möglichkeiten zur Gestaltung ihres Lebensendes kennen. Nur so können sie sich wirklich selbstbestimmt entscheiden. Dafür kämpfen die Patientenschützer der Stiftung mit Sitz in Dortmund.

Noch fassen auch viele Ärzte das Abschalten von lebensverlängernden Maschinen im Sterbeprozess unter aktive Sterbehilfe. Doch in Wirklichkeit ist es passive. Diese ist - wenn sie dem Patientenwillen entspricht - in Deutschland erlaubt. Wegen dieses Begriffs-Wirrwarrs kommen die meisten Umfragen zur aktiven Sterbehilfe zu falschen Ergebnissen. Uschi Glas, Schirmherrin der Deutsche Hospiz Stiftung: "Es ist eine Schande, wenn den Schwerstkranken vorgegaukelt wird, Euthanasie sei Selbstbestimmung." Der Tod ist das Ende der Selbstbestimmung.

Europaweit einzigartig

Die europaweit einzigartige Plakat-Aktion "Aktive Lebenshilfe statt Sterbehilfe" unterstützen über 40 hochrangige Repräsentanten wichtiger Institutionen aus Bereichen wie Politik, Gesundheitswesen, Hochschulen, Jura und Journalismus. Darunter Edmund Stoiber, Ulla Schmidt, Angela Merkel, Kardinal Lehmann, Claudia Roth und Jörg-Dietrich Hoppe. Sie alle sehen darin die große Chance aufzuzeigen, dass aktive Sterbehilfe überflüssig ist. Voraussetzung dafür sind allerdings Kenntnis und Anwendung legaler Möglichkeiten am Lebensende. Nötig ist Hilfe durch Palliative Care - die moderne und umfassende Schmerztherapie und Pflege mit Linderung quälender Begleiterscheinungen - sowie qualifizierte Hospizarbeit. Die gemeinnützige Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist Sprachrohr der Schwerstkranken und Sterbenden und hat über 50.000 Förderer und Mitglieder.


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