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Pressemeldungen 2002

27.03.2002

Geldverdienen mit Sterbehilfe - Deutsche Hospiz Stiftung warnt


Geldverdienen mit Sterbehilfe - Deutsche Hospiz Stiftung warnt

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Dortmund. Entsetzt ist die Deutsche Hospiz Stiftung, wie weit Firmen beim Geldverdienen gehen. Jetzt wird über FAX-Abruf eine Umfragekampagne zur Sterbehilfe für die vor dem Europäischen Gerichtshof klagende Diane Pretty initiiert. Diese will für sich gerichtlich aktive Sterbehilfe in Groß-Britannien durchsetzen. Heute erhielten viele Deutsche ein sogenanntes "Europa-Wahl-FAX" aus den USA. Auf diesem wird der Adressat aufgefordert, sich zu entscheiden: "Sind Sie für die Freigabe von Sterbehilfe-Medikamenten unter Auflagen? Wählen Sie durch Ankreuzen und faxen Sie an ........"

"Mit der Emotion der Menschen wird auf perverse Art und Weise Geld gemacht. Es geht nicht um eine Abstimmung, sondern es geht um Geschäftemacherei", so Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Die Fax-Antwort kostet pro Minute 1,86 €. Das Ergebnis hat jedoch keinen Einfluss auf politische Entscheidungen in Deutschland und Europa. Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert alle Empfänger auf, ihre Fax-Aufforderung an das Zentralfax der Deutschen Hospiz Stiftung Nr: 0231/73 80 73 1 zu senden. Hier soll die Geldschneiderei dokumentiert werden, um zu prüfen, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden können.

Die Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutz-Organisation der Schwerstkranken und Sterbenden in Deutschland. Sie hat 50.000 Mitglieder und Förderer und setzt sich für menschenwürdiges selbstbestimmtes Sterben ein.


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