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Pressemeldungen 2001

10.01.2001

Patientenschutz untergepflügt - Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert verpasste Chance


Patientenschutz untergepflügt - Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert verpasste Chance

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Dortmund. Neue Krisen, neue Ministerien: Die Deutsche Hospiz Stiftung ist enttäuscht über die verpasste Chance, den Patientenschutz zu stärken. "Er hätte wie angedacht in einem eigenständigen Ministerium für Verbraucherschutz gebündelt werden müssen", kritisiert Barbara Gottschlich, Pressesprecherin der Stiftung mit Sitz in Dortmund. Auch Patienten sind Verbraucher - von Dienstleistungen und Medikamenten. Doch der Verbraucherschutz soll nun dem Landwirtschaftsministerium zugeschlagen werden - schlechte Zeiten für die Schwächsten der Gesellschaft, ihre Anliegen werden einfach untergepflügt. "Viel zu oft müssen Politiker daran erinnert werden, dass Patienten auch Wähler sind." Am wenigsten wehren können sich die Schwerstkranken; sie brauchen eine starke Lobby. Daher wenden sich immer mehr Menschen an die Deutsche Hospiz Stiftung.

30 000 suchen am Schmerz- und Hospiztelefon Rat

An deren bundesweiten Schmerz- und Hospiztelefon gab es auch im Jahr 2000 mehr Anrufer als im Vorjahr: 29.748 suchten hier Rat. Die unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung setzt sich für die Rechte Schwerstkranker ein, politisch und praktisch. Sie streitet für menschenwürdiges Sterben überall - ob im Krankenhaus, im Alten- und Pflegeheim oder zu Hause. Außerdem gibt sie Infos, versendet Broschüren wie ihre juristisch abgesicherte Patientenverfügung und hilft schnell und unbürokratisch an ihrem Schmerz- und Hospiztelefon. Unter der Nummer 02 31 / 73 80 73-0 finden jedes Jahr mehr Menschen kompetenten Rat. Die meisten brauchen Informationen und praktische Hilfe, besonders zu medizinischen Behandlungen und Patientenverfügungen. Bei den Lebenskrisen Sterben, Trauer und Angst vor dem Tod helfen eine Ärztin, eine Theologin und ein Jurist. Aktuelle Informationen gibt es auch über Hospizdienste und Schmerztherapeuten.

Für die konkrete Patientenhilfe - insbesondere die Beratung am Schmerz- und Hospiztelefon - benötigt die Deutsche Hospiz Stiftung über 500.000 Mark jährlich, am meisten für Personal (250.000 Mark), für Porti und Telefon (105.000 Mark) und Infomaterial (100.000 Mark). Diese Aufgabe finanziert die Deutsche Hospiz Stiftung aus zweckgebundenen Spenden (340.000 Mark) sowie sonstigen Spenden und Mitgliedsbeiträgen und wahrt so ihre Unabhängigkeit von staatlicher Förderung. Die Deutsche Hospiz Stiftung besteht seit fast fünf Jahren und setzt sich bundesweit für die Patientenhilfe ein. Schirmherrin ist Uschi Glas.


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