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28.12.2000

Hilfe beim Sterben anstelle von Euthanasie - Deutsche Hospiz Stiftung schüttet Spenden aus


Hilfe beim Sterben anstelle von Euthanasie - Deutsche Hospiz Stiftung schüttet Spenden aus

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: newseditor

Dortmund. Helfen statt abspritzen: Die Deutsche Hospiz Stiftung hat die Sterbebegleitung vor Ort in diesem Jahr mit 640.000 Mark unterstützt, eine Rekordsumme. Das Geld geht an 17 besonders förderungswürdige Hospizdienste im gesamten Bundesgebiet. Die Stiftung mit Sitz in Dortmund unterstützt dadurch die Alternative zu aktiver Sterbehilfe à la Niederlande: die Hospizarbeit und Palliativmedizin - moderne, umfassende Schmerztherapie. Zum Jahresende hilft sie jetzt dem Hospizverein Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen, der Hospiz- und Sitzwache Ulm, dem Hospiz-Verein Kulmbach bei Bayreuth, dem Häuslichen Kinderhospizverein Kirchheim bei Göppingen, dem Malteser Krankenhaus St. Elisabeth in Jülich und der Hospizgruppe Markgräflerland in Müllheim bei Freiburg. Sie vergibt ihre Förderungen nicht tröpfchenweise nach dem Gießkannen-Prinzip, sondern setzt auf Qualität und unterstützt modellhafte Projekte. Fördert Personal- und nicht Sachkosten.

Hospizarbeit und Palliativmedizin gegen die Angst

Die unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung besteht seit vier Jahren und hat bereits 1,5 Millionen Mark an direkter Förderung geleistet. Sie vertritt die Interessen der Schwerstkranken und finanziert sich nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wie notwendig qualifizierte Hospizarbeit und Palliativmedizin sind, beweist die aktuelle Debatte um aktive Sterbehilfe. "Die Menschen haben guten Grund für ihre Angst vor menschenunwürdigem Sterben. In Deutschland sind noch viele Miss - Stände zu beseitigen", so Barbara Gottschlich, Presse-Sprecherin der Deutschen Hospiz Stiftung. Konkrete Hilfe ermöglicht die Förderung der Hospizarbeit. So können Schwerstkranke menschenwürdig betreut werden, bis zuletzt. Mit einer professionellen Schmerztherapie, Pflege und menschlicher Zuwendung. Insbesondere durch ambulante Dienste, die die Angehörigen unterstützen, sei es zu Hause, in Krankenhäusern oder in Pflege- und Altenheimen. Damit keiner mehr Angst vor dem Sterben haben muss, davor, allein zu sein und Schmerzen zu haben. Damit auch das Leben Schwerstkranker lebenswert ist. Und damit dem vorschnellen Ruf nach aktiver Sterbehilfe der Boden entzogen wird.


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