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Pressemeldungen 2014

30.01.2014

Rücktritt der Ethikkommission bei der Hamburger Ärzteschaft - Restlose Aufklärung gefordert


Rücktritt der Ethikkommission bei der Hamburger Ärzteschaft - Restlose Aufklärung gefordert
Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: kdiehl

Zu den Rücktritten der Mitglieder der Ethikkommission der Ärztekammer Hamburg erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:

Hamburg/Dortmund. "Der Rücktritt fast aller Mitglieder der Ethikkommission der Ärztekammer Hamburg ist ein deutlicher Misstrauensbeweis gegenüber dem Vorstand der Ärzteschaft in Hamburg. Die Vorwürfe wiegen schwer; schließlich ist die Kommission auch zuständig für die Patientensicherheit. Das trifft den Kern ärztlichen Handelns. Desinteresse ist das Eine - wenn aber ein so wichtiges Gremium sich unter Druck gesetzt fühlt, dann muss das ein Alarmsignal für die Patienten, für die Bevölkerung und für die zuständige Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks sein. Bevor jetzt in aller Eile eine neue Ethikkommission von der Landesärztekammer berufen wird, müssen die Vorwürfe rückhaltlos aufgeklärt werden. Zuständig dafür darf nicht allein die Ärztekammer Hamburg sein, sondern die Gesundheitssenatorin und der zuständige Gesundheitsausschuss. Bis zur Klärung der Vorwürfe wäre es gut, wenn der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Frank Ulrich Montgomery, sein Amt ruhen lässt."

Hintergrund

Die gemeinnützige Deutsche Stiftung Patientenschutz ist die Sprecherin der schwerstkranken, schwerstpflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Zur Wahrung der Unabhängigkeit verzichtet sie auf Gelder der Leistungserbringer, Krankenkassen und der öffentlichen Hand. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen ihrer 55.000 Mitglieder und Förderer. Mit dem Patientenschutztelefon bietet sie Hilfesuchenden und Betroffenen praktische Unterstützung bei Fragen rund um das Pflegerecht, Pflegeeinstufungen und Pflegemissstände. Ebenso hilft sie bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Palliative Care und Sterbebegleitung, bietet Beratungen und Umsetzung von Patientenverfügungen sowie Hilfe beim Krankenkassenwechsel an. Sie hieß früher Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung.


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