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Pressemeldungen 2014

17.10.2014

Pflegereform: Sterbende gehen leer aus


Pflegereform: Sterbende gehen leer aus

Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: kdiehl

Der Deutsche Bundestag beschließt heute die Pflegereform. Dazu erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:

Berlin. „Die Pflegereform bringt zwar einige Verbesserungen. Doch ob die kleinen Schritte, die jetzt groß angekündigt werden, eine Wende zum Guten bedeuten, muss in Frage gestellt werden. Denn in den Familien, in denen die meisten Pflegebedürftigen versorgt werden, kommen nur wenige Euro an.
 
Dabei wäre eine Würde wahrende Pflege für die Gesellschaft wichtig. Nur eine echte Reform nimmt den Menschen die Angst vor der Pflege und verbessert die Arbeit der Beschäftigten. Besonders ärgerlich ist für die Patientenschützer, dass die Sterbenden wieder einmal leer ausgehen. Hier ist das Ziel völlig verfehlt, ein bedarfsgerechtes Angebot palliativer ärztlicher und pflegerischer Sterbebegleitung zu schaffen. Deshalb muss die Politik eine eigene Pflegestufe für Sterbende einführen.
 
Kritik übt die Deutsche Stiftung Patientenschutz auch an dem Pflegevorsorgefonds. Dieser ist für die junge Generation zu klein und anfällig für Begehrlichkeiten zukünftiger Finanzminister. Der Fonds gehört in die Hände einer Stiftung, um ihn vor dem Zugriff der Politik sicher zu schützen.“


Hintergrund
Die gemeinnützige Deutsche Stiftung Patientenschutz ist die Sprecherin der schwerstkranken, schwerstpflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Zur Wahrung der Unabhängigkeit verzichtet sie auf Gelder der Leistungserbringer, Krankenkassen und der öffentlichen Hand. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen ihrer 55.000 Mitglieder und Förderer. Mit dem Patientenschutztelefon bietet sie Hilfesuchenden und Betroffenen praktische Unterstützung bei Fragen rund um das Pflegerecht, Pflegeeinstufungen und Pflegemissstände. Ebenso hilft sie bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Palliative Care und Sterbebegleitung, bietet Beratungen und Umsetzung von Patientenverfügungen sowie Hilfe beim Krankenkassenwechsel an. Sie hieß früher Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung.


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