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Pressemeldungen 2016

26.09.2016

Heilpraktiker: Einheitliche Standards auch für Ausbildung nötig


Heilpraktiker: Einheitliche Standards auch für Ausbildung nötig
Kategorie:Pressemitteilungen 
Erstellt von: srau

Zur Ankündigung der Bundesregierung, strengere Zulassungsregeln für Heilpraktiker zu prüfen, erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:

Dortmund. "Bundesweit einheitliche Standards für den Heilpraktikerberuf sind überfällig. Das gilt nicht nur für die Zulassungsprüfung, sondern auch für die Ausbildung. Was bei Gesundheitsberufen selbstverständlich ist, sollte künftig auch für Heilpraktiker gelten. Daher müssen Bund und Länder einheitliche Ausbildungs- und Prüfungsordnungen schaffen. Nur so wird ein Mindestmaß an Qualitätssicherung auch bei Heilpraktikern möglich. Und nur so kann das Vertrauen der verunsicherten Patienten zurückgewonnen werden. Das sollten endlich auch die Interessenvertreter in den Heilpraktiker-Verbänden erkennen.

Schließlich sind eindeutige Vorgaben erforderlich, was ein Heilpraktiker tun darf und was nicht. Sowohl für Heilpraktiker als auch für ihre Heilmittel darf nicht länger gelten: Alles ist erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Im Sinne des Patientenschutzes muss diese Regel umgekehrt werden: Verboten ist, was nicht erlaubt ist. Denn sonst kann kreative Therapie auch tödlich enden."

 

Hintergrund

Die gemeinnützige Deutsche Stiftung Patientenschutz ist die Sprecherin der schwerstkranken, schwerstpflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Zur Wahrung der Unabhängigkeit verzichtet sie auf Gelder der Leistungserbringer, Krankenkassen und der öffentlichen Hand. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen ihrer 55.000 Mitglieder und Förderer. Mit dem Patientenschutztelefon bietet sie Hilfesuchenden und Betroffenen praktische Unterstützung bei Fragen rund um das Pflegerecht, Pflegeeinstufungen und Pflegemissstände. Ebenso hilft sie bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Palliative Care und Sterbebegleitung, bietet Beratungen und Umsetzung von Patientenverfügungen sowie Hilfe beim Krankenkassenwechsel an. Sie hieß früher Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung.

 


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