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Patientenschutz heißt Sicherheit

Lesen Sie hier die Geschichte eines Vaters und seiner Tochter - und wie sie die Hilfe der Patientenschützer erfahren haben.

Luise Pagel rührt nachdenklich in ihrer Kaffeetasse. Zu ihren Füßen liegt Mischlingshund Dani. Die sportliche, attraktive 49-Jährige erzählt von ihrem Vater Karl: „Papa war passionierter Hobbygärtner - sein Blumenmeer wurde von allen bestaunt. Der Garten hat ihn fit gehalten. Doch in seinem Umfeld gab es Veränderungen.“ Sie erinnert sich, wie ihr Vater eines Tages aufgeregt von seinem Sportkameraden Norbert berichtete: „Stell dir vor Luise, Norbert hatte einen Schlaganfall. Gestern waren wir noch schwimmen, jetzt ist er nicht mehr ansprechbar.“ Norberts Familie war ratlos, weil er nie über seine Wünsche gesprochen hatte. Es gab keine Patientenverfügung.„So etwas möchte ich dir ersparen, Luise“, an diesen Satz denkt sie oft. Zum Glück hatten die beiden kurz vorher von der Deutschen Stiftung Patientenschutz erfahren. „Papa hat sofort einen Termin für eine Beratung vereinbart. So fing alles an. Wir lernten den Patientenschützer Dr. Hanno Siekmann kennen und ich kann nur sagen, die vergangenen Jahre wären ohne seine Hilfe eine Katastrophe gewesen“, berichtet Pagel.


„Die gute Patientenverfügung gab uns große Sicherheit."

Jurist Siekmann nahm sich viel Zeit und half den Neumitgliedern beim Erstellen einer guten Patientenverfügung. „Unser Patientenschützer versprach, immer für uns da zu sein, wenn wir Rat und Unterstützung brauchen. Bald darauf war es wieder soweit.“ Luise Pagel fährt fort: „Es begann mit Schmerzen in den Beinen. Papa konnte nicht mehr mit Dani Gassi gehen. Schließlich brauchte er im Alltag zunehmend Hilfe. Wir haben eine Pflegestufe beantragt, aber die wurde abgelehnt. Wir hätten besser gleich Dr. Siekmann anrufen sollen. Er nahm sich der Sache sofort an. Es lief alles ganz anders, als beim ersten Antrag. Uns fiel ein Stein vom Herzen, als die Bewilligung für die Pflegestufe I kam.“

Pagel überlegt: „Ich glaube, es war drei Jahre später. Papa lag im Krankenhaus. Er hatte starke Schmerzen an der Wirbelsäule. Die Ärzte sprachen von einer Operation.“ Diesmal griff die Tochter sofort zum Telefon: „Dr. Siekmann hat genau zugehört, was mein Vater sich wünscht und was ihm Angst macht. Er erklärte Papa die Diagnose.“ Karl Pagel entschied sich gegen die Operation und für eine ambulante Reha. Er verbrachte den Sommer zu Hause und freute sich an seinem Garten.

 
„Dann ging es ums Ganze. Da möchte man nicht alleine dastehen.“

 
Luise Pagels Blick wird traurig: „Im folgenden Winter verschlechterte sich Papas Zustand plötzlich. Er stürzte schwer und lag bewusstlos im Krankenhaus. Intensivmedizin blieb ohne Erfolg. Ich wusste, dass ich als Bevollmächtigte jetzt entscheiden musste und suchte verzweifelt nach seinen Vorsorgedokumenten. Papa war ein bisschen chaotisch!“ Hilflos wandte sie sich an Dr. Siekmann. „Kein Problem, wir haben die Dokumente in unserem Bundeszentralregister gespeichert“, konnte dieser sie beruhigen. Gemeinsam sprachen sie mit den Ärzten. Luise Pagel nahm Einsicht in die Krankenakten. Der Zeitpunkt für die Umsetzung der Patientenverfügung war da. „Die Ärzte waren froh, dass es so gute Dokumente gab. Mein Vater starb bald darauf ohne Schmerzen - ich hielt seine Hand.“

Patientenschutz heißt: Sicherheit ein Leben lang. Es gibt viele Situationen, in denen kompetente Hilfe nötig ist. Unser Motto lautet: Gemeinsam schaffen wir das!

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