Verleihung des Arnold-Janssen-Preises: Bürgermeister der Stadt Goch, Karl-Heinz Otto (von links), Vorstand Eugen Brysch, Schirmherrin Uschi Glas, Ehrenvorsitzender des Stiftungsrats, Prof. Friedhelm Farthmann.

Etappen und Erfolge

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

August 2020

In einer Stellungnahme hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz den Gesetzentwurf zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts beurteilt. Die darin vorgeschlagene automatische Ehegattenvertretung ist ein schwerer Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht. Individuelle Vollmachten und Patientenverfügungen erscheinen überflüssig. Doch sie sind weiterhin zentrale Instrumente der Autonomie, um dem eigenen Willen Geltung zu verschaffen. Zudem zeigt die Praxis, dass sich Ehe- oder Lebenspartner nicht immer gegenseitig bevollmächtigen. Oder der Partner wird gar nicht erst über eine Vollmacht an einen Dritten informiert. Statt einer gesetzlichen Vertretungsregelung, braucht es eine öffentlich wirksame Kampagne für die Stärkung von Vorsorgedokumenten.