Pressemeldungen

09.07.2003

"VON MÜNCHEN GEHT EINE WELLE DER IDEEN AUS" - Uschi Glas eröffnet Ideen-Börse "Stimmen für Hospize"

Rund um den Globus sollen auch im Millennium-Jahr Stimmen für Hospize erschallen. Uschi Glas, Münchener Schauspielerin und Schirmherrin der Deutschen Hospiz Stiftung, gibt heute in der bayrischen Landeshauptstadt den Startschuss für eine deutsche Ideenbörse zum Tag "Voices For Hospices 2000": "Wir brauchen keine hochbezahlten Agenturen und Megastars, sondern zündende Ideen für die gute Sache. Und die kommen von unten. Das weltweite Ereignis 'Stimmen für Hospize' muss auch Stimmung machen für die Hospizidee in Deutschland."

Mit diesen Worten ruft die bekannte Schauspielerin in München dazu auf, bereits jetzt Beiträge für die weltweit stattfindende Veranstaltung "Voices For Hospices 2000" (Stimmen für Hospize 2000) zu sammeln. Die Deutsche Hospiz Stiftung hat unter der Telefonnummer: 0231 / 73 80 73-8 eine Ideen-Börse eingerichtet. Hier können sowohl Ideen für das Ereignis genannt werden als auch Anregungen für eigene Pläne erfragt werden.

Unter dem Motto "Stimmen für Hospize" findet alle zwei Jahre im Oktober auf allen Kontinenten gleichzeitig ein Großereignis zur Förderung der Hospizidee statt. Bisher wurde unter dem Motto "Stimmen für Hospize" meist überall zu einer festen Uhrzeit Händels "Messias" gesungen.

Phantasie soll Geld ersetzen

Der Phantasie, wie man in Deutschland einen Beitrag zur Unterstützung der Hospizidee leisten kann, sind keine Grenzen gesetzt. Aus ihrer bayrischen Heimat gibt Uschi Glas selbst die ersten Impulse: "Örtliche Gesangsvereine können Konzerte geben. Klassen oder ganze Schulen können Veranstaltungen organisieren. Aber auch lockere 'Sing-Ins' in Kombination mit Skatingwettbewerben kann ich mir vorstellen. Nicht zu vergessen die eher klassischen Dinge wie Betriebs- oder Straßenfeste. Selbstverständlich sind natürlich auch Opernhäuser, Theater, Zeitungen sowie Radio- und Fernsehanstalten eingeladen. Hauptsache ist, diese Events finden rund um den 14. Oktober 2000 statt, denn das fördert ungemein das Gemeinschaftsgefühl aller Freunde und Förderer der Hospizidee. Wichtig ist natürlich auch – denn dies ist das weitere Ziel der 'Stimmen für Hospize' -, dass das Ereignis als Benefizveranstaltung stattfindet. Denn die Hospizarbeit ist auf Spendengelder angewiesen, um ihre Zuwendung für Sterbende sichern und weiter ausbauen zu können." Aufsehen erregende Projekte brauchen langen Vorlauf, damit Phantasie Geld ersetzen kann. Die Deutsche Hospiz Stiftung, gegründet in München, wird regelmäßig über die eingegangenen Ideen berichten.